Die Anleitung zum Ökofreak

Ist öko sein noch uncool? Nein!

Und damit du auch noch mehr öko sein kannst, haben wir für dich ein paar einfache Versuche, die der Umwelt und dir zu Gute kommen, getestet und zusammen ausgewertet.

  1. Das Ökodeo:

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Damit du nicht nur fresh bist, sondern auch riechst, gibt es das einfachste Rezept zum selber machen.

3 TL Kokosöl, 2 TL Natron und 2 TL Kartoffelstärke, alles zusammen mixen und schwups die wups auf die Achselhöhlen verteilen. Es riecht angenehm nach Kokosnuss und ist sehr hautneutral, was auch ich mit sehr empfindlicher Haut bestätigen kann. Bei normaler Zimmertemperatur hat es die perfekte Konsistenz, im Sommer, wenn es zu heiß ist, sollte es zur Abkühlung in den Kühlschrank, damit das Deo sich nicht verflüssigt.

2. Die Kaffeesatzgesichtsmaske:

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Kaffee ist bei den meisten Menschen ein tägliches Muss, und sein zwingender, ständiger Begleiter der Kaffeesatz. Meist landet er im Biomüll, aber davor kann man ihn noch sinnvoll verwenden. Wenn deine Haut Feuchtigkeit braucht, und mal wieder richtig „wach“ sein soll, dann weck‘ sie doch einfach mal mit deinem Kaffeesatz vermischt mit etwas Kokosöl auf!

Das Koffein ist bekanntlich durchblutungsfördernd und wir fanden unsere Haut danach sehr geschmeidig und konnten unsere Finger nicht davon lassen! Allerdings sollte man es vielleicht im Badezimmer machen, denn es kann zu einer kleinen Koffein- Schweinerei kommen.

3. Zähneputzen und bleichen mit Kurkuma:

Einen Teelöffel auf die Zahnbürste häufen und schrubben!

Hier von würde ich abraten, da der Geschmack sehr bitter ist und ich wirklich keinen Unterschied erkennen konnte. (Vielleicht bei mehrmaliger Anwendung, wenn du es ausprobiert hast und es funktioniert hat, dann sag uns bitte Bescheid!)

4. Haare waschen mit Roggenmehl:

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Bekanntlich verschwendet man bei den herkömmlichen Shampoos Verpackung, und um vielleicht nicht nur ökologisch, sondern auch auch mal ökonomisch zu handeln, haben wir den Tipp von unserer Mitgründerin Line bekommen. Nun, wir haben es probiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass es eine gute Alternative zu herkömmlichen Haarwaschmitteln ist.

Man nehme ein ein bis zwei Esslöffel Roggenmehl und mixe es mit Wasser und verteile es nun auf das nasse Haar. Vorsicht ist hier geboten; nur an die Kopfhaut, die Spitzen möglichst auslassen. Das kommt daher, dass Roggenmehl einen sehr austrocknenden Effekt hat und man es daher nur auf die fettige Kopfhaut geben sollte.

Falls es beim ersten Mal nicht wie gewünscht klappt, keine Panik! Die Kopfhaut braucht etwas Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen.

Ein kleiner Nachteil ist hier der Zeitaufwand, der benötigt wir, um das Roggenmehl mit dem Wasser zu mischen, wenn man es morgens eilig hat, hat man dafür leider keine Zeit

 

Habt ihr auch solche Experimente gemacht oder unsere Versuche nachgemacht? Dann schickt uns ein Foto und euren Bericht!